Montag, 26. Dezember 2011
Ich suche meinen Stamm
Ich suche meinen Stamm.
Die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen:
Sie gehen aufrecht,
haben Funken in den Augen und
ein Schmunzeln auf den Lippen.
Sie sind weder heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen,
haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut,
angenommen und offenbart.
Sie sind keine Kinder mehr,
wissen wohl was ihnen angetan worden ist,
haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen
und dann die Vergangenheit abgelegt,
die Nabelschnur abgeschnitten und
die Verzeihung ausgesprochen.
Weil sie nichts verbergen wollen,
sind sie klar und offen.
Weil sie nicht mehr verdrängen müssen,
sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!
Die Leute meines Stammes kennen
den wilden Mann und die wilde Frau in sich
und haben keine Angst davor.
Sie halten nichts für gegeben oder selbstverständlich,
prüfen nach, machen ihre eigene Erfahrungen und
folgen ihrer Intuition.
Männer und Frauen meines Stammes
begegnen sich auf gleicher Ebene,
achten und schätzen ihr "Anders"-Sein,
konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Leute meines Stammes gehen oft nach innen,
um sich zu sammeln,
Kontakt mit den Wurzeln auf zu nehmen,
sich wieder finden,
falls sie sich durch den Rausch des Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück,
denn sie mögen teilen und mitteilen,
geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder
und können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und
sehnen sich nach ihren Seelenschwestern und -brüdern.
Die Zeit der Begegnung ist gekommen.
(Autor/In unbekannt)
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Wow, von denen habe ich auch schon einmal gehört! Gibt´s die wirklich? Da brauche ich noch ein paar Jahre des Wachsens und Reifens!
AntwortenLöschenWünsche Dir schöne Tage!
Susanne
Danke für die tollen Worte und das wunderschöne Kraftbild.
AntwortenLöschen♥liche Grüße
Bine